ERQ

Mein Ansatz

Ich folge einem psychoanalytischen Ansatz nach der Lehre von Jacques Lacan. Die Arbeit, die ich meinen Patient:innen anbiete, zielt in erster Linie darauf ab, die Knoten jenes Unbehagens ausfindig zu machen, das häufig unseren Alltag durchzieht und uns daran hindert, unser Potenzial auszukosten und ein erfülltes Leben in Verbindung mit unserem Begehren zu führen. Persönliches Leiden trägt viele Informationen in sich: Meine Aufgabe ist es, meinen Patient:innen dabei zu helfen, sie zu entschlüsseln und diese Schmerzknoten durch eine Arbeit mit dem Signifikanten zu lösen. Der Überraschungseffekt in einer Psychoanalyse und das Entrollen des Diskurses, der an den Wiederholungstrieb anknüpft, haben tatsächlich therapeutische Wirkungen, die auf die Tiefenstruktur des Subjekts einwirken können, es dauerhaft verändern und ihm ermöglichen, weniger todbringende Formen des Lebens und des Genießens zu finden.

Die Lehre des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan (1901–1981) gehört zu den komplexesten und stellenweise undurchsichtigsten Theoriegebäuden des vergangenen Jahrhunderts. Vom Surrealismus über den Strukturalismus, optische Schemata und topologische Figuren bis hin zur Knotentheorie entwickelte Lacan in mehr als vierzig Jahren Arbeit einen Zugang zur Frage nach dem Menschlichen, der zu Freud und zur Logik des Unbewussten zurückkehrt. Strukturiert wie eine Sprache, die nicht aufhört, den Körper zu peitschen.

Angebot

Psychoanalytisch orientiertes Zuhören unterscheidet sich stark von einer kognitiven Verhaltenstherapie. In diesem Raum werden keine praktischen Strategien vorgeschlagen oder vermittelt, um das Unbehagen zu beseitigen; vielmehr wird daran gearbeitet, indem wir verstehen, welche verborgenen Bedeutungen es in sich trägt. Das Lösen dieser Knoten wird zu einem tiefgreifenden und dauerhaften Zugewinn an Wohlbefinden führen.

Im Allgemeinen unterscheidet sich die analytische Position grundlegend von der psychotherapeutischen, in der die Fachperson die Position derjenigen einnimmt, die weiß, was für die Patient:innen am besten ist oder besser funktioniert. Psychoanalytiker:innen arbeiten nicht mit einem vorgegebenen Werteraster, in dem bestimmte Verhaltensweisen positiv und andere negativ sind, sondern fragen danach, was für das jeweilige Subjekt eine Quelle von Angst, Unzufriedenheit oder Verhaltensweisen ist, die nicht mit seinem Begehren im Einklang stehen.

Meinem Ansatz entsprechend nehme ich keine Anfragen für eine ausschließlich online stattfindende Begleitung an: Psychoanalyse ist auch eine Angelegenheit des Körpers und braucht eine gewisse Regelmäßigkeit von Sitzungen vor Ort, um richtig funktionieren zu können. Ich biete jedoch eine hybride Arbeitsweise an, mit Sitzungen vor Ort und online. Nur bei der Integration psychedelischer Erfahrungen ist es möglich, von vornherein eine kurze Begleitung (bis zu 12 Sitzungen) zu vereinbaren.

Ich habe Erfahrungen in einigen größeren Themenbereichen gesammelt, die weiter unten näher beschrieben sind, bin aber uneingeschränkt offen dafür, dem Leiden in all den Formen nachzugehen, die es vorübergehend annehmen kann — auch dann, wenn es keinen Namen hat, der in die Palette diagnostischer Etiketten passt.

Erfahrungsbereiche

001—

“…dass das verletzte Kind langsam hervortreten und sprechen kann”

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002—

“…diesem Tumult von Begehren und Gefühlen”

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003—

“…diese Botschaften in die Gegenwart integrieren.”

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004—

“…um den Faden ihrer Diskurse abzuwickeln.”

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005—

“…nicht für einen Waffenstillstand, sondern für Frieden.”

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